Max Schwerpunkte

Die Max-Schule widmet sich in ihrem Lehrplan sowie den Unterrichts begleitenden Projekten im Schwerpunkt kulturellen Angeboten.

Dazu hat die Schule unter der Leitung von Rektorin Frau Daniela Körber ein spe-zielles Kulturkonzept entwickelt. Ziel ist es, frühzeitig Stärken zu erkennen und die gesamte Bandbreite der Kultur erlebbar zu machen. Dabei soll die Persönlichkeit der Kinder und deren Ausdrucksfähigkeit nachhaltig gestärkt werden. Die Erkenn-tnisse und Erfahrungen aus den einzelnen Kulturbereichen werden unmittelbar in konkrete Präsentationen umgesetzt und bekommen so einen direkten Anwendungsbezug.

Wesentliche Bestandteile dieses Konzeptes sind jährlich, aufeinander aufbauende  Schwerpunkte. Das beginnt im ersten Schuljahr mit dem Schwerpunkt Tanz. Im zweiten Schuljahr liegt der Schwerpunkt auf dem Bereich Musik, im Dritten dann auf der Bildenden Kunst und schließlich in der vierten Klasse auf dem Theaterspiel.

Parallel dazu findet in jedem Schuljahr und für jede Klasse ein Literaturangebot statt. In Klasse vier wird das Literaturprojekt durch Sprecherziehung (Stimmbildung, Rhetorik) erweitert.

Alle Projekte finden in Kooperation mit namhaften Künstlerinnen und Küns-tlern/Sprecherzieherinnen im Rahmen des Unterrichts statt.

Alle kulturellen Projekte und Erfahrungen werden über die gesamte Schulzeit hin-weg in einem Kultur-Tagebuch eingetragen. Die Kinder werten die Erlebnisse aus und können anhand der Ergebnisse ihre Wünsche und Stärken einschätzen und  bei entsprechender weiter verfolgen und intensivieren.

Besonders gepflegt wird in der Max-Schule die Lesekultur. Die Bedeutung der Literatur zeigt sich auch daran, dass die Kinder sich intensiv über die gelesenen Bücher austauschen und so gegenseitig zum Lesen anregen.
 
Folgende Aktivitäten werden zur Lesekultur angeboten:

  • Kooperation mit dem Droste-Verlag. Im Rahmen einer Verlagspatenschaft unterstützt der Droste-Verlag die Max-Schule (Verlagsbesichtigung). Zusätzlich bestehen Autoren-Patenschaften mit Kinderbuch-Schriftstellern. Diese bieten pro Schuljahr eine Veranstaltung – wie etwa Textschmiede oder Lesung – rund ums Lesen an.
  • Zusätzlich nutzt die Schule weitere Lesungsangebote wie zum Beispiel des Literaturbüros NRW
  • Die Kinder des dritten Schuljahres besuchen ein Mal wöchentlich die Kindergartenkinder der katholischen Kindertagesstätte an der Mariensäule und lesen ihnen Bilderbücher vor.
  • Jede Woche besucht zudem eine Vorleserin die Kinder im Offenen Ganztag und liest den Kindern in einer Atmosphäre vor, die bewusst familiär und gemütlich gestaltet ist.
  • Im Leseunterricht können die Kinder in selbst gewählten Büchern schmökern. Hier steht es ihnen frei, eigene Bücher mitzubringen oder sich aus der Schulbibliothek zu bedienen. Regelmäßige Besuche der Stadtbücherei bieten darüber hinaus, weitere Anregungen und Auswahlmöglichkeiten.
  • Die Leseergebnisse bringen die Kinder im Internetangebot Antolin ein. Erfahrungsgemäß entwickeln die Schülerinnen und Schüler sportlichen Ehrgeiz bei der Beantwortung inhaltlicher Fragen zu den Texten, da es dafür auch Punkte gibt.

Zur kulturellen Bildung der Kinder bietet die Max-Schule weitere besondere Aktivitäten an. Dazu zählen regelmäßige Besuche des Schauspiel-, Opern- und Tanzhauses sowie des Puppentheaters und des Akki. Gleichzeitig finden regelmäßige Kulturveranstaltungen in der Schule in Zusammenarbeit mit der Kinderoper Piccolino und des Theaters Nimmerland statt.

Daneben umfasst das Kulturkonzept auch sachbezogene Themenbereiche. Hierzu zählen beispielsweise Kurse zur Gewaltprävention, die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden. Ebenfalls im gleichen Zeit-Rhythmus findet für die Klassen drei und vier die Aufführung des interaktiven Theaterstücks „Mein Körper gehört mir“ statt. Zudem bietet die Max-Schule ein kostenpflichtiges Selbstbehauptungstraining durch Women’s Self Defence an. Polizisten bieten regelmäßig ein Verhaltens- und Sicherheitstraining in der Schule an. Schließlich gehören zu den weiteren außer-schulischen Angeboten das Gesund-heitspräventionsprojekt „Klasse 2000“ an sowie die Kooperation mit dem Kompe-tenzzentrum Düsseldorf (Begabtenförderung).